VITA / LEBENSLAUF

Elfriede Furtner: Ziele
Elfriede Furtner
Elfriede Furtner

Vita / Lebenslauf:

Mein Name ist Elfriede Furtner, ich bin in meiner eigenen Firma Geschäftsführerin der Dental-Technik Furtner GmbH in Neuötting. Ich habe in den vergangenen fast 35 Jahren erst zusammen mit meinem Mann die Firma aufgebaut, und dann nach dessen Unfalltod ab dem Jahr 2000 diese alleine zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut und weitergeführt.

Ich wurde 1957 in Burghausen geboren und wuchs mit zwei Schwestern in einem sehr behüteten und liebevollen Elternhaus auf. Meine Schulzeit beendete ich mit der erfolgreichen Mittlere-Reife-Prüfung bei den Englischen Fräulein in Burghausen. Nachdem ich bereits in den Sommerferien im Krankenhaus Burghausen eine Praktikumsstelle hatte, wusste ich, dass ich in einem Beruf MIT MENSCHEN FÜR MENSCHEN arbeiten wollte.

1973 begann dann auch meine Ausbildungszeit zur Fachzahnarzthelferin für Kieferorthopädie in Burghausen. 1975 wechselte ich mit meinem Arbeitgeber den Standort und half mit bei der Gründung einer neuen Praxis in München. Zwischenzeitlich lernte ich meinen späteren Ehemann kennen und kam wieder zurück nach Burghausen, wo ich ab 1976 in einer großen Zahnarztpraxis tätig war. 
1977 heiratete ich und zog nach Neuötting. Im Oktober 1978 wechselte ich von Burghausen nach Altötting, wiederum in eine sehr große Zahnarztpraxis, wo ich erst kurz vor der Geburt unseres Sohnes Ende 1983 meine Tätigkeit beendete. Ich durfte in all diesen Jahren immer MIT MENSCHEN FÜR MENSCHEN arbeiten.

Im März 1985 gründeten mein Mann und ich die Dental-Technik Furtner GmbH in Neuötting. In all diesen Jahren wurden bei uns in der Firma ca. 30 Lehrlinge ausgebildet, zusätzlich 8 Zahntechniker-Meister, wovon seit vielen Jahren 3 Meister mitarbeiten. Ich habe aus der Erfahrung als Angestellte versucht, meinen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu schaffen, bei dem sie sich wohlfühlen, beruflich anerkannt und geschätzt sind, um vor allem hochmotiviert und verantwortungsvoll mit den täglichen Herausforderungen dieses Berufes gemeinsam fertig zu werden. Auch hier gilt wieder mein Lebensmotto: MIT MENSCHEN FÜR MENSCHEN zu arbeiten.

Im April 1999 zogen wir, mein Mann Willi, unser Sohn Thomas und ich nach Pleiskirchen. Nach dem frühen Tod meines Mannes wurde unser Ort mehr und mehr zu unserer Heimat.
Schon frühzeitig hat mir der heutige Landrat und damalige Bürgermeister von Pleiskirchen, Erwin Schneider, die Frage gestellt, ob ich wieder zurück nach Neuötting gehen möchte.....!? Ich verneinte dies und sagte, dass ich hier in Pleiskirchen zu Hause bin und wir uns überaus wohlfühlen mit vielen liebenswerten Menschen, welche uns mit offenen Armen aufgenommen haben.

Im März 2000 wurde Erwin Schneider Landrat, auf ihn folgte Josef Eder als Bürgermeister. Josef Eder hatte damals den Vorsitz der Aktionsgemeinschaft Pleiskirchner Sorgenkinder inne und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Das war für mich eine große Ehre und eine Herausforderung, denn ich kannte zu diesem Zeitpunkt kaum meine Mitbürger. Mittlerweile bin ich seit 20 Jahren die Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Pleiskirchner Sorgenkinder und bin mit diesen Menschen und ihren Angehörigen zu einer großen Familie geworden.

Im Laufe der kommenden Jahre trat ich in den Sportverein und Trachtenverein ein, bin in der Kirchenverwaltung Pleiskirchen und im Frauenbund. Ich durfte beim 50-jährigen Jubiläum des Frauenbundes die ehrenvolle Aufgabe als Schirmherrin erfüllen.