NOMINIERUNGSREDE

Elfriede Furtner: Ziele


Elfriede Furtner
Zeitungsartikel
Aigner

Warum möchte ich Bürgermeisterin werden?

Ich möchte dazu erstmal einleitend ein paar Worte zum politischen Verständnis für die Kommunen sagen:
Bereits im aktuellen 74-seitigen Koalitionsvertrags steht: KOMMUNEN SIND DIE HEIMAT DER MENSCHEN UND DAS FUNDAMENT DES STAATES.
Dazu sagte bereits Theodor Heuss, der 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland: "die Gemeinde ist wichtiger als der Staat" - und mit Gemeinde meinte er damals: "Heimat" . (Wo es sich gut leben lässt, da ist die Heimat)

Was macht also die Heimat/Gemeinde aus?
Das ist die Lebensqualität eines jeden Ortes: dazu gehört die Infrastruktur (Breitbandausbau, Straßen, Schule, Kindergarten, Kirche, Gastronomie, Arzt, Bäcker, Metzger, Feuerwehr usw.), also die Grundversorgung am eigenen Ort gilt es zu erhalten und auszubauen!

Es gilt das Vereinsleben zu erhalten und zu stärken: Trachtenverein, Sportverein, Frauenbund, Feuerwehr und viele andere Vereine am Ort sind die Grundlage und Wiege des sozialen Miteinanders und der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt - da entstehen Freundschaften fürs Leben!
Aber, das ist nicht allein Aufgabe eines Bürgermeisters! Dazu gehören immer alle Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde! Und hier passt das Zitat von John F. Kennedy: "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst" - das gilt auch für die Gemeinde!

In unserer Gemeinde stehen in den nächsten Jahren viele große und kleine Projekte an. Es wird schwierig werden, dies alles umzusetzen, aber es ist machbar! Ich möchte hier nur ein paar Beispiele nennen:

Die Erhaltung unserer Wasserqualität (neue Leitungen, Kläranlagen, usw.).


Straßenausbau und Erhaltung - die Umsetzung des Straßenausbaus ist seit Jahren ein großes Thema! Ganz klar, unsere Gemeinde ist flächenmäßig riesengroß, das geht auch nicht von heute auf morgen!

Jetzt stehen Fördermittel zur Verfügung, d.h. wir müssen anpacken! Durch eine Gesetzesänderung wird hier auch der Bürger entlastet.

Schaffung von Baugebiet für junge Familien (wenn es zu einer Abwanderung der Jugend kommt, stirbt die Gemeinde einen langsamen Tod) wird schwierig, ist aber machbar!

Schule, Kindergarten, Turnhalle, Feuerwehr, Bauhof .... all das muss für die Zukunft gerüstet werden!

Dorferneuerung (Thema gerade sehr aktuell in Pleiskirchen): - hier gehören auch nicht nur Planungen für neue Straßen, nein, sondern, mit Blick in die Zukunft - betreutes Wohnen, behindertengerechte Gehwege und Zufahrten schaffen, Arbeitskreis und Planer unterstützen, Grünanlagen als Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten usw. Dazu müssen wir die Bürokratie abbauen, bürgerfreundlich machen, um schnellere Entscheidungen treffen zu können! Das alles ist aber ohne die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger nicht zu schaffen! Nur gemeinsam sind wir stark!

Gewerbegebiete ausweisen (ohne Gewerbe keine Steuereinnahmen!), wird schwierig, ist aber machbar! Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass auch unsere finanziellen Ressourcen der Nachhaltigkeit unterliegen, das heißt: sorgsam mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen, damit wir die Schulden nicht an unsere "Kinder" übergeben, sondern so haushalten, wie wir es privat auch machen würden.

Landwirtschaft! Wie geht die Politik aktuell mit unseren Landwirten um? Hier muss sich eine deutliche Verbesserung einstellen! Ich werde mit allen mir verfügbaren Netzwerken dafür kämpfen, dass unsere Landwirte wieder geachtet und geschätzt werden. Sie sind schließlich nicht nur Heger und Pfleger unserer Äcker, Wiesen und Wälder, sondern auch als Erzeuger unserer Nahrungsmittel enorm wichtig!

Das Thema Nachhaltigkeit ist zu einem riesigen Schlagwort geworden und fast täglich in den Medien präsent! Dafür braucht es allerdings Mut zum Weitblick, über den Tellerrand hinauszuschauen! 2/3 der aktuellen Gemeinderäte stehen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Ein weiterso, wie bisher, wird es mit mir nicht geben! Rathauspolitik darf auch einmal unbequem sein, wenn sie der Gemeinde hilft. Auch wenn der Bürgermeister ehrenamtlich tätig ist, verlangt dieses Amt eine sehr zeitintensive Anwesenheit im Rathaus! Ich werde diese ZEIT aufbringen, um bürgernah im Rathaus präsent zu sein!

Rathauspolitik ist weit mehr als Geburtstags- und Vereinsfeiern zu besuchen. Rathauspolitik heißt: gemeinsames Arbeiten für die Gemeinde mit dem Gemeinderat, für die Bürgerinnen und Bürger anwesend sein, für die Mitarbeiter im Rathaus Verantwortung tragen und gleichzeitig Chef, Kollege und Mitarbeiter sein.

Eine Politik der leeren Versprechungen, einer stoischen Ignoranz und einer geringen Wertschätzung für die hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter, darf es nicht mehr geben!
Eine geradezu hektische Betriebsamkeit mit provisorischem Straßenbau, schneller Umsetzung der Dorferneuerung und einiger Gemeinderatsbeschlüsse, werden nun vor der Wahl skeptisch von der Bevölkerung zur Kenntnis genommen.
Meine Damen und Herren, sehr verehrte Besucher auf meiner Homepage! Ich werde seit ca. 3 Jahren seitens der Bevölkerung und natürlich auch der CSU bedrängt, eine Kandidatur als Bürgermeisterin anzustreben. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich so eine Herausforderung für dieses wichtige Amt nicht blauäugig annehme. In den vergangenen 2 Jahren habe ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und sehr viele Seminare der Hanns-Seidel-Stiftung besucht - vom kommunalen Mandat bis hin zum Amt des Bürgermeisters, Gemeindeordnung und Baurecht, Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung usw.!

Hinter mir steht geschlossen nicht nur die komplette Basis der Landkreis-CSU; mein Netzwerk geht weit darüber hinaus über Bezirkstag, Landtag bis nach Berlin in den Bundestag!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Wir können die Zukunft nur gewinnen, wenn wir uns den zukünftigen Herausforderungen mutig und kenntnisreich stellen.

Gemeinsam mit einem jungen, hochmotivierten neuem Gemeinderat, mit einem Team von hervorragend ausgebildeten Ratshausmitarbeitern, und natürlich auch mit allen Bürgerinnen und Bürgern, können wir den Weg in die Zukunft unserer Heimatgemeinde Pleiskirchen gestalten und unsere Eigenständigkeit erhalten.
Ich fordere alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam mit uns für das Wohl unserer wunderschönen Gemeinde zu arbeiten. Deshalb brauchen wir verantwortungsbewusste motivierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche uns ehrenamtlich als Gemeinderätin oder Gemeinderat unterstützen wollen! Kommt zu uns und bringt euer kompetentes und fachliches Wissen mit ein - wir werden hier Arbeitskreise schaffen!

Ein "geht nicht" - gibt's bei mir nicht - für alles gibt es eine Lösung, manchmal muss man halt dafür einen Umweg nehmen. "Politik bedeutet ein starkes und langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß" - ein Ausspruch von Max Weber, einem deutschen Soziologen!

Ich kann mich diesem Ausspruch nur anschließen; weil ich weiß, dass nicht alles sofort und auf der Stelle passieren wird. Der Bürokratismus lässt grüßen! Ich stehe für eine offene, transparente, bürgernahe und vor allem für eine ehrliche Rathaus-Politik! Der ehemalige Bürgermeister von Neuötting, Herr Willi Wurm, antwortete mir auf die Frage: "Wie würdest Du mich vorstellen?" ganz spontan, ohne zu überlegen: Eine starke Frau mit Herz und Verstand für Pleiskirchen!

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch die Grundlage unserer Demokratie und das Wichtigste aus unserem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, den Artikel 1 , in Erinnerung rufen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Aus diesem Grunde wird es für mich keine sog. "Schlammschlacht" geben und selbstverständlich auch keine Podiumsdiskussion im Rahmen des kommenden Wahlkampfes!

Helft uns, meldet euch bei mir! Denn, nur gemeinsam sind wir stark!
Lasst uns den Weg ebnen für eine eigenständige, lebenswerte Zukunft unserer Gemeinde, für uns, unsere Kinder, Enkelkinder, aber auch für unsere Seniorinnen und Senioren.

Wir wollen zusammen leben und zusammen wachsen!

Wir wollen mitgestalten und weiterführen!

Wir sind alle eine große Gemeinde-Familie! Lassen Sie uns gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen!

Vielen Dank für Ihren Besuch auf meiner Homepage! Ich freue mich auf viele interessante Begegnungen im Laufe der kommenden Wochen und Monate. Sprechen Sie mich an, melden Sie sich bei mir! Ich werde für Sie da sein und mit Menschen für Menschen arbeiten!